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Fondssparen

Fondssparen

8.10.2007 Geldanlage, Altersvorsorge, Fonds

Fondssparen, Fondssparpläne, Investmentsparen - Was ist das?

Oft beworben von Kreditinstituten wird Fondssparen, manchmal auch Investmentsparen genannt, mit Fondssparplänen. Fondssparen bezeichnet die regelmäßige Geldanlage in einen Investmentfonds. Die Kauf wird Investmentfonds-Anteile wird meist automatisch durch Abbuchung der Anlagesumme vom Konto und Einbuchung der Anteile ins Wertpapierdepot des Geldanlegers vollzogen. Die meisten Fondsparpläne sehen den monatlichen Erwerb von Investmentfonds-Anteilen vor, aber auch vierteljährliche oder auch andere Anlage-Rythmen kommen vor.

Der Anleger, der einen Fondsparplan abschließt, partizipiert an der Entwicklung des Investementfonds und an dessen Ausschüttungen, soweit vorhanden. Durch den regelmäßigen Erwerb von Anteilen bei gleich bleibender Investitionssumme kommt es zu einem Kostenmittelungseffekt (Cost-Average-Effekt) beim Erwerb der Investmentfondsanteile, da manchmal zu günstigen Preisen und manchmal zu ungünstigeren Preis gekauft wird. Durch den Cost-Average-Effekt liegt die Rendite eines Fondssparplans in der Regel über der Rendite des Fonds.

Die Kosten bei einem Fondssparplan entstehen dem Kapitalanleger durch das Agio der Investmentfonds, die laufenden Verwaltungs- und Managementkosten, sowie durch Depotgebühren für das Wertpapierdepot. Hier gibt es jedoch durch Preisvergleich gewaltigen Spielraum. Depotgebühren fallen bei einigen Direktbanken komplett weg. Auch gibt es bei manchen Fondsvermittlern und Direktbanken ermäßigen beim Ausgabeaufschlage Investmentfonds - teilweise bis zu 100%.

Voraussgesetzt, dass die Risikostruktur der Investentfonds stimmt, kann Fondssparen natürlich auch im Sinne der Altersvorsorger eingesetzt. Auch hier wirkt sich dan der Cost-Average-Effekt besonders vorteilhaft aus.

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