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Sparbriefe besser als Aktienfonds

Sparbriefe besser als Aktienfonds

23.9.2007 Aktien, Fonds

Bei den Gebühren für Aktienfonds und andere Investmentfonds greifen die Fondsgesellschaften den Anleger gerne mal tief in die Tasche.

Zunächst ist beim Erwerb eines Investmentfonds in der Regel ein Ausgabeauschlage zu entrichten, der meist zwischen 3% und 5% des Nominalbetrags liegt. Hinzu kommt eine jährliche Management-Gebühr und Gebühren für die Depotführung. Neuerdings im Trend sind auch Erfolgsgebühren, wobei Erfolg nicht unbedingt ein positives Finanzergebnis bedeuten muss. Der Erfolg kann auch im Vergleich zu einer Benchmark (Vergleichsindex) gemessen werden. Schneidet der Aktienfonds besser als die Benchmark ab, so wird dies als Erfolg gewertet, auch wenn der reale Wertzuwachs negativ ist. Die Vielzahl der Gebühren bei Aktienfonds sind wahre Renditefresser.

Dennoch wird besonders den jungen und längerfristig orientierten Anlegern ein Vermögensaufbau mit Aktienfonds und Investmentfonds empfohlen. Der Grund dafür ist, dass Aktienfonds in der Vergangenheit über lange Zeiträume betrachtet renditemäßig besser abgeschnitten haben als festverzinsliche Wertpapiere. Das ist auch der Tatsache geschuldet, dass Gewinne bei Investmentfonds zu einem nicht unerheblichen Teil über Kursgewinne realisiert wurden, die bis jetzt nach Ablauf ein Haltefrist steuerfrei waren. Doch mit der Abgeltungssteuer soll sich dass in Zukunft ändern. Damit ergibt sich für Investmentfonds dann kein Steuervorteil mehr gegenüber festverzinslichen Anlagen. Dies ist Grund genug um die beiden Anlageformen hinsichtlich der Rendite noch einmal zu vergleichen. Nach einer Studie das Nachrichtensenders n-tv muss man mit Aktienfonds nicht unbedingt besser fahren. Bei n-tv hatte man Aktienfonds mit Sparbriefen bei einer Haltedauer von 7 Jahren und einem Einstiegszeitpunkt im September 2000 verglichen. Dabei kam heraus, dass die Sparbriefe letztendlich die bessere Rendite erwirtschaftet hatten. Die Renditechancen bei Aktienfonds sind zwar generell höher als bei festverzinslichen Wertpapieren, jedoch kommt es hier vor allem aufs Management und den richtigen Ausstiegszeitpunkt an. Je langfristiger der Anlagehorizont, desto höher die Chance, dass man mit Aktienfonds die bessere Rendite erwirtschaftet.

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