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Unerwünschter Tarifwechsel

Unerwünschter Tarifwechsel

1.10.2007 Finanzen, Verbraucherinformationen

Vorsicht vor den Machenschaften einiger Telefongesellschaften. Es ist meist ein unerwarteter Anruf. Der freundliche Herr am anderen Ende der Leitung verspricht einem 500 Freiminuten als Geschenk ohne Gegenleistung. Auch wenn manche Telefonkunden an dieser Stelle stutzig werden, so lassen sich die meisten von den Versicherungen des Telefonvertreters überrumpeln und nehmen das “Geschenk” an. Schnell sind Daten wie Festnetznummer und Adresse übermittelt. Natürlich nur zum Abgleich, wie einem freundliche Mitarbeiter der Telefonfirma versichert. Dann ist das Telefonat ganz schnell beendet. Schon Fünf Minuten nach dem Anruf wird vielen klar, dass sie gerade einen unverzeihlichen Fehler Fehler begangen haben. Das böse Erwachen kommt aber spätestens mit der nächsten Telefonrechnung. Der Telefonanschluß wurde auf eine neue Telefongesellschaft umgestellt, deren Namen man noch nie gehört hat, und diese fordert in der Regel saftige Telefongebühren. Empörte Anrufe bei der Gesellschaft bringen meist nichts. Vertrag ist Vertrag, auch wenn er in diesem Fall mündlich übers Telefon geschlossen wurde und der Kunde sich dessen nicht mal bewußt war. Ob Täuschung, Irreführung oder andere rechtliche Tatbestände ins Spiel gekommen sind, sei erst mal außen vor gelassen. Das sinnvollste, was man in einem solchen Fall tun kann: Einen geharnischten schriftlichen Widerruf zu schreiben. Wenn man ganz sicher gehen will, dann am besten per Einschreiben mit Rückschein.

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